Wechsel-FAQ

FAQ: Häufige Fragen & Antworten zu Anbieterwechsel & Co.

Kostet der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters eine Gebühr?
Ein Wechsel des Versorgungsanbieters (Strom oder Gas) kostet Sie generell keinerlei Gebühren o.ä. – alles andere ist unseriös und Sie sollten daraufhin nicht zum Anbieter wechseln.

Wie lange dauert der Wechsel des Anbieters bzw. die entsprechende Umschaltung?
Das kann man leider nicht pauschal sagen. Die gesetzliche Frist beträgt ca. 6-12 Wochen. Dies ist u.a. von den Kündigungsfristen Ihres alten Versorgers abhängig. Mehr dazu erfahren Sie in den Geschäftsbedingungen Ihres aktuellen Anbieters.

Wird ein neuer Stromzähler beim Stromanbieterwechsel benötigt/eingebaut?
Grundsätzlich wird kein neuer Stromzähler bei einem Stromanbieterwechsel benötigt. Lediglich die Nummer des Zählers sowie der aktuelle Zählerstand müssen dem neuen Anbieter mitgeteilt werden.

Wie muss der vorherige Stromanbieter über den Anbieterwechsel informiert werden?
Der alte Stromanbieter wird vom neuen Anbieter informiert. Der Stromkunde muss selber keinerlei Initiative übernehmen. Dies geschieht i.d.R. komplett durch Einreichen des neuen Versorgungsauftrags.

Muss der Vermieter über einen Stromanbieterwechsel des Mieters informiert werden?
Ein Vermieter muss nicht über den Stromanbieter/Wechsel seines Mieters informiert werden. Dies ist eine persönliche Entscheidung des Mieters unabhängig von seinem Mietvertrag.

Werden bereits gezahlte Abschläge vom alten Versorger zurück erstattet?
Ihr bisheriger Anbieter schickt Ihnen nach dem Wechsel eine Abschlussrechnung. Aus dieser können Sie entnehmen, wie viel Strom/Gas Sie bis zur Umstellung verbraucht haben und wie viel Abschlagszahlungen Sie bisher geleistet haben. Wenn Sie zu viel an den bisherigen Stromanbieter gezahlt haben, wird Ihnen der zu viel gezahlte Betrag zurück erstattet.

Gibt es einen Strom-/Versorgungsausfall, falls es zu Kommunikationsproblemen zwischen dem alten und dem neuen Anbieter kommt?
Einen Versorgungsausfall (Strom oder Gas) muss man generell nicht befürchten. Gesetztlich ist eine solche Grundversorgung verankert. Auch im Fall der Insolvenz eines Anbieters kommt dies nicht vor. Im schlimmsten Fall der Fälle wird man immer vom regionalen Grundversorger mit Strom/Gas beliefert.

Kann ich meinen Anbieter auch wechseln, wenn ich eine Nachtspeicherheizung betreibe?
Leider ist dies nicht möglich. Der Grund liegt einfach darin, dass nur der örtliche Grundversorger einen sog. Nachtstromtarif anbieten kann. Im Sonderfall müsste man einen 2. Stromzähler installieren und entsprechend der Tarifzeiten umschalten. Dessen Installation führt i.d.R. zu keinem finanziellen Nutzen.