Gewerbestrom

Wenn sich ein Anbieterwechsel für kleine Privathaushalte schon lohnt, gilt dies umso mehr für Verbraucher von Gewerbestrom.

Auf den einschlägigen Vergleichsportalen können generell Preise bis ca. 100.000 kWh pro Jahr angeboten werden. Darüber hinaus ist es notwendig, sich ein persönliches Angebot für Gewerbestrom zusenden zu lassen.

Der Grund dafür liegt im Stromzähler. Bis unter 100.000 kWh pro Jahr wird die Stromabnahme mit dem sogannten „Standard-Lastprofil„-Zähler (kurz: SLP) gemessen. Dieser misst lediglich den reinen Stromverbrauch.

Ab 100.000 kWh muss der Verbrauch per „registrierender Leistungsmessung“ (kurz: RLM) vorgenommen werden. Hierbei wird nicht nur der reine Verbrauch gemessen, sondern ebenfalls die jeweilige Leistungsaufnahme in kW. Alle 15 Minuten wird somit der jeweilige Leistungsstatus dokumentiert und automatisch an den Netzbetreiber gesendet.

Dies ist notwendig, damit der Netzbetreiber genau kalkulieren kann, welche Leistung er ins Stromnetz einspeisen muss. Der Netzbetreiber bzw. Stromlieferant ist nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, die jeweiligen Höchstleistungen (Stromabnahmen) eines jeden Gewerbebetriebes zu garantieren. Mit der entsprechenden Einspeisung werden somit Stromausfälle durch Überlastungen vermieden.

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Als Gewerbekunde ist es auch möglich, freiweillig einen RLM-Zähler bei einem Verbrauch unter 100.000 kWh anzuschaffen – Vorteil: Man bekommt den Strom meist zu besseren Konditionen, da die Kalkulation anhand der RLM-Zählerdaten wesentlich genauer ist.

Fordern Sie noch heute ein persönliches Angebot für Gewerbestrom an – kostenlos!