Flexstrom Pleite: Was Kunden tun können.

Kenner der Energiebranche haben es schon seit Monaten geahnt. Jetzt ist es amtlich: Flexstrom ist pleite und hat insolvenz angemeldet.

Was Flexstrom Kunden jetzt machen sollten

Zunächst ist abzuwarten, was aus dem Insolvenzantrag wird resp. welche Ziele der Insolvenzverwalter verfolgt. Würde Flexstrom übernommen werden, findet Investoren oder dgl. was den Geschäftsprozess aufrechterhält, so wird auch weiterhin der Vertrag erfüllt – sprich man bekommt den bereits bezahlten Strom geliefert.

Sollte sich herausstellen, dass das Unternehmen nicht zu retten ist, fällt man als Flexstromkunde automatisch in Grundversorgung des örtlichen Energielieferanten – müsste für Eslohe RWE sein. In diesem Fall wird man i.d.R. umgehend von RWE per Brief benachrichtigt. Dann muss man sich sofort um einen Wechsel kümmern.

Kündigt man den Vertrag jetzt sofort, also außerordentlich, kann man zwar wechseln, aber der Vertrag bleibt bestehen. Liefert Flexstrom dann noch bis Jahresende, zahlt man im Prinzip doppelt. Liefert Flexstrom tatsächlich nicht mehr, hat man dennoch ein paar Euro verloren/mehr bezahlt.

Fazit: Abwarten was aus dem Insolvenzantrag wird und erst dann entsprechend reagieren.